Pädagogin, Mama, Lebenskünstlerin: Annemarie Krauß möchte den Menschen Raum geben, sich auszusprechen – im Wissen, gehört zu werden. Denn sie ist geschulte Zuhörerin – und will dieses Service, das in Deutschland längst etabliert ist, auch in in ihrer Wahl-Heimat St. Pölten verankern. Mit der „Kunst des tiefen Zuhörens“ ist sie aktuell dabei, ihre Idee einer mobilen Zuhör-Station zu verwirklichen.
Kein leichter Weg? Wird sie von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Nicht umsonst schließlich lautet das Motto der Gründerin mit den feinen Antennen: Angst ist niemals ein guter Begleiter.
„Ich möchte den Menschen – ganz egal, welcher Herkunft und welchen Geschlechts, Alters oder Hintergrund – den Raum geben, sich ihren Ballast von der Seele zu reden.“ Diese, vielerorts noch unbekannte Art der Hilfe zur Selbsthilfe hat sie in Deutschland bereits jahrelang praktiziert. Gerade Menschen in schwierigen Lebenssituationen können daraus neue Kraft schöpfen: einfach nur dadurch, dass da endlich jemand ist, die ihnen vorurteilsfrei zuhört. Niederschwellig und ohne ewig lange Wartezeiten oder komplizierte Ansuchen.
Anne ist da. Und hört zu.
Wölfin-Initiatorin Althea Müller und die Zuhörerin Annemarie Krauß sind sich im Sommer beim SMARTUP-Pitch erstmals begegnet. Umso mehr freut es uns, dass uns „Anne“ nun einige persönliche Worte spendiert.
Auf ihre bald realisierte Zuhör-Station freuen wir uns – und halten euch dazu natürlich am Laufenden.
Feminismus bedeutet für mich eine Wiederherstellung dieser magischen, weiblichen Urkräfte, die die Welt verändern.
Von der Wölfin erwarte ich mir spannende, interessante, bunte Projekte. Und dass die Wölfin auch Underdogs in ihr Rudel lässt 🙂
Aktiv feministischen Handlungsbedarf sah ich erst vor kurzem, als ich in den Medien erneut von einem Femizid gelesen habe.
Ein Beispiel für gelebten Feminismus im täglichen Leben erlebte ich, als mir meine Freundin neulich erzählte, dass sie auf die Leiter gestiegen ist, um das Dach zu reparieren – und ihr Mann die Leiter gehalten hat.
Feminismus als selbstverständlichen Teil meines eigenen Lebens lebe ich, indem ich alle Jahre einen Mercedes Transporter mit unseren Habseligkeiten packe, und mit meinem Sohn einfach wieder weiterziehe… immer der Sonne nach.
Ich finde es essentiell, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen, fördern, helfen – und dass sie schwesterlich Seite an Seite stehen.
Danke fürs Weitersagen!